Am Anfang steht das Eiswurfschild: An allen Wegen zu den Anlagen gehören gut sichtbare Schilder in geeignetem Abstand — als Faustformel gilt Nabenhöhe plus das Anderthalbfache des Rotordurchmessers. Das ist keine Kür, sondern Teil der Verkehrssicherungspflicht.
Die zweite Aufgabe der Beschilderung ist die Rettungskette: In unübersichtlichen Parks, etwa im Wald, weisen Wegweiser den Weg zur Anlage — und die Anlagen-Kennzeichnung sollte von der Zuwegung aus gut lesbar außen am Turm stehen. Genau diese Kennung braucht die Leitstelle beim Notruf.
Am Turmfuß gehören die Notfallinformationen dazu: Wer im Ernstfall vor der Tür steht, muss ohne Suchen erkennen, wo er ist und wen er erreicht. Ein jährlicher Rundgang mit Checkliste hält den Bestand aktuell — verblasste oder fehlende Schilder fallen sonst erst auf, wenn es zählt.